Eine Busfahrt die ist lustig

Seit fünf Monaten sind Little One und ich viel zu Fuß und mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs. Das klappt in Berlin recht gut. Die Busfahrer sind freundlich und die meisten Leute lächeln einen nett an wenn man mit Baby unterwegs ist. So weit so gut.

Die Welt ändert sich leider plötzlich wenn der Bus voll ist oder ein Grüppchen sich nicht trennen will und im Kinderwagenbereich des Buses steht. Ist das der Fall musste ich bisher stets darauf hinweisen, dass ich mit dem Kinderwagen doch etwas mehr Platz als ein einzelner Mensch brauche. Dann gibt es oft ein Murren und es wird zur Seite gegangen. In 50% der Fälle lehnen sich die Leute dann aber gegen den Kinderwagen oder rempeln einen irgendwie doch an.
Wenn ich die Kleine in der Tragetasche dabei habe und der Bus voll ist, wurde mir bisher nie ein Sitzplatz oder auch nur ein Stehplatz an einer Stange zum Festhalten angeboten. Heute hat ein Young Professional (nach dem Aussehen geurteilt) fast einen Hechtsprung hingelegt um einen freiwerdenden Platz direkt neben uns zu ergattern.
Selbst nachdem ich fragte ob die Leute im Gang mir Platz machen könnten damit ich weiter nach hinten in den Bus kann, hat nur eine Person reagiert und sich gefühlte 10cm bewegt.

Die Busfahrt heute erinnert mich daran aufzusehen und die Umwelt bewusst wahrzunehmen. Wenn jemand Hilfe braucht oder einfach so aussieht als ob ihm ein Lächeln, eine helfende Hand oder einen Sitzplatz gut tun würde, dann sollte man ihm meiner Meinung nach Hilfe zuteil werden lassen.

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Wertvoller Schlaf

Besonders aber gebe man dem Gehirn das zu seiner Reflexion nötige, volle Maß des Schlafes; denn der Schlaf ist für den ganzen Menschen, was das Aufziehen für die Uhr.

(Arthur Schopenhauer)

Letzte Nacht war es so weit. Little One (fünf Monate) hat durch die Nacht geschlafen! Doch was genau meine ich damit? Little One ist gegen 21 Uhr eingeschlafen und wurde 6:40 Uhr wieder wach. Die Kleine hat also knappe zehn Stunden Schlaf bekommen. Auch Papa und ich haben so gut geschlafen wie schon lange nicht mehr. Ich hoffe, dass noch viele erholsame Nächte folgen.

Erster Brei

Die Welt ist nicht aus Brei und Mus geschaffen,
deswegen haltet euch nicht wie Schlaraffen!
Harte Bissen gibt es zu kauen.
Wir müssen erwürgen oder sie verdauen.

(Johann Wolfgang von Goethe)

Vor einer Woche haben wir Little Ones Welt auf den Kopf gestellt. Es gab das erste Mal Brei! Wir haben uns entschieden den ersten Brei am Abend zu füttern damit der Papa bei diesem großen Ereignis mit dabei sein kann. Es war ein voller Erfolg. Schon beim ersten Mal hat Little One, die jetzt fünf Monate alt ist, ein paar Löffelchen verdrückt. Mit Möhrchen ging alles los. Jetzt gibt es schon Möhrchen mit Kartoffeln. Brei kochen und Brei füttern machen Spaß!

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