Lauf Mama Lauf

Endlich habe ich es mal wieder geschafft meinem inneren Schweinehund zu zeigen wer hier der Boss ist. Ich habe seit langem mal wieder Sport gemacht und es war toll. Unterstützung fand ich dabei in einer Mama-Gruppe „Lauf Mama Lauf“.

Berlin

Wir haben uns in einem Berliner Park getroffen und sind zu acht samt Kinderwagen los. Im Gepäck hatte ich neben Baby und meinem halben Haushalt auch eine Yoga-Matte und eine Flasche Wasser. Eine normale Decke oder ein Handtuch hätte es aber auch getan.

Insgesamt waren wir circa eine Stunde aktiv. Das Programm umfasst Lauf- und Muskelübungen, soll aber von Trainer zu Trainer variieren. Unsere Trainerin hatte elastische Bänder dabei, die wir für ein paar Übungen auf der Matte nutzten. Die Babys waren nach meiner Schätzung zwischen vier Monaten und neun Monaten jung. Wenn ein Baby mal aus der Reihe getanzt hat, so ist die Trainerin, die selbst dreifache Mutter ist, schnell geeilt und hat sich dem Kleinen gewidmet, sodass die Mama weiter trainieren konnte.

Nach der sportlichen Betätigung sind wir als reduzierte Gruppe in ein Cafe gegangen und haben uns über die wichtigen Dinge im Leben, wie Schlaf, Breimahlzeiten, Elternzeit und Windelinhalt unterhalten.

Der erste Termin ist zum schnuppern umsonst. Danach muss man zahlen. Für einen Treff pro Woche zahlt man 94€ für eine 10-Wochen Karte. Man kann aber auch innerhalb von sechs Wochen zweimal zum gleichen Preis trainieren. Oder man kommt wann man will und zahlt 94€ für acht Trainingseinheiten.

Da ich schon eine Mitgliedschaft in einem Fitness Club habe, werde ich LaufMamaLauf nicht weiter verfolgen. Ich finde das Konzept allerdings klasse, nur leider etwas teuer.

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Alles Geben

Du hast drei Möglichkeiten im Leben: Aufgeben, Nachgeben oder Alles Geben.

Heute haben Little One, Papa und ich alles gegeben bei unserem ersten 10km-Lauf als Familie. Wir sind die 10km als Familie gewalkt mit Little One auf dem Rücken. Das Wetter war größtenteils sonnig mit einem kurzen Regenschauer. Da ich mich eigentlich nicht zu den Läufern der Nation zähle, hatte ich ab Kilometer fünf mit Blasen an den Füßen zu kämpfen. Trotzdem sind wir nicht als letztes ins Ziel gekommen und haben eine stolze Zeit von 1:34h erreicht. Die Stimmung im Olympiastadion in Berlin war bombastisch.

Jetzt ist der Grundstein gelegt. Ich möchte Little One ein gutes Vorbild sein und hoffe, dass sie später Spaß an Kinderläufen hat. Im Herbst folgt noch ein 5km-Lauf als Familie und für nächstes Jahr sind ein 10km- und ein 5km-Lauf im Kalender eingekreist.

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