Ein Tag ohne Kind

Little One hat heute den ganzen Tag mit Papa verbracht. Währenddessen war ich zehn Stunden unterwegs in Hamburg bei den Fischköppen um eine Freundin zu besuchen. Wir hatten einen tollen Tag!

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Bis der Zug abfuhr habe ich mir viele Gedanken gemacht wie es wohl werden würde. Doch als es dann los ging überkam mich die Vorfreude auf den Tag mit meiner Freundin. Papa hat mir ab und zu ein Bild per Chat geschickt und mir somit eine große Freude bereitet. Auf dem Heimweg konnte ich es dann kaum erwarten den kleinen Wurm in die Arme zu nehmen. Sie hat sich riesig gefreut mich zu sehen und ist fast aus dem Kinderwagen gekrabbelt.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass der erste Tag ohne Kind ein Erfolg war. Ich freue mich, dass unser 9,5 Monate altes Mäuschen größer, flexibler und selbstständiger wird.

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Immer wieder Dienstag

Jeden Dienstag gibt es in unserem Stadtteil einen kostenlosen Babytreff im Kreativhaus in Berlin. Das Kreativhaus ist das Familienzentrum von Berlin Mitte und hat tolle Angebote für Familien. Man muss nicht tief in die Tasche greifen um tollen Angeboten zu begegnen.

http://www.kreativhaus-berlin.de/web/familienzentrum-fischerinsel-fzf

Vielleicht gibt es auch in eurem Stadtteil ein Familienzentrum mit ähnlichen Angeboten zum Austausch mit anderen Mamas.

Babykekse

Am Wochenende habe ich American Chocolate Chip Cookies für die Großen gebacken. Little One (9,5 Monate) hat ganz sehnsüchtig auf die Kekse geschaut als sie in unseren Mündern verschwanden. Also wurde es Zeit einen kleinen Snack für Little One zu zaubern. Im Internet bin ich schnell fündig geworden und habe ein paar Sterne gebacken. Papa meint, dass sie etwas geschmacksneutral sind. Ich esse ab und zu auch einen mit und Little One steht total auf ihre Sterne.

Für 30-40 Babykekse nehme man:

100g Butter

200g Dinkelmehl

Eine Banane

Dann mischt man alles zusammen, rollt den etwas klebrigen Teig aus, sticht tolle Sterne aus und ab in den Ofen. Wenn es gut duftet, sind sie fertig. Ganz einfach 🙂

Fast drei Monate Stoffwindeln – Zwischenstand

Little One ist seit Anfang Juni zu einem richtigen Stoffwindelkind geworden. Wir haben uns daran gewöhnt auch unterwegs und im Urlaub mit Stoffwindeln zu wickeln. Das ist alles gar kein Problem.

Gelegentlich bekommen wir Kommentare bezüglich des großen Windelpaketes von Little One, die jetzt übrigens 9,5 Monate alt ist. Da große Hinterteile im Moment in Mode sind, ist auch das kein Problem 😉

An das Waschen alle drei Tage gewöhnt man sich ebenso. Meistens wasche ich nicht nur Windeln, sondern schmeiße noch Handtücher, Bettwäsche oder was sonst noch so warm gewaschen wird in die Maschine um meine Umweltbilanz nicht allzu schlimm zu verschlechtern.

Als Vorteil empfinde ich es keine stinkenden Müllberge mehr runterschleppen zu müssen und keine Windeln mehr kaufen zu müssen. Ich empfand es stets als lästig diese großen Windelpakete kaufen zu müssen.

Einen weiteren Vorteil erkenne ich wenn ich mit anderen Mamas rede. Ich höre oft Geschichten, dass die Wegwerfwindeln auslaufen. Das Problem hatte ich mit den Stoffwindeln in den letzten 2,5 Monaten nicht einmal.

Außerdem zwingt sich mir jetzt stets ein Schmunzeln ins Gesicht, wenn ich Mamas im Baby-Treff reden höre, die ihren Kindern nur Biogemüse geben, alles Obst zehnmal abwaschen und das Kind bloß keine Banane selbst schälen lassen, weil ja selbst Bio-Bananen Pestizide an der Schale haben. Weiterhin werden alle neuen Klamotten mehrmals gewaschen bevor sie an Babys zarte Haut kommen. Gleichzeitig lassen sie ihre Kinder mit einer Schicht Erdöl um den Popo herum laufen. Ungewaschen und selten Bio versteht sich 😉

Aber wieder zu mir und meiner Erfahrung mit Stoffwindeln. Wenn ich sehe, dass Little One mal muss, dann gehen wir zusammen ins Bad und ich setzte sie auf ihr Töpfchen oder halte sie fest während sie auf die Toilette geht. So muss ich weniger sauber machen und die eine oder andere Windel bleibt trocken. Ich habe mir angewöhnt ihre Windel zu wechseln, sollte sie auch nur ein wenig nass sein. Die Wegwerfwindeln habe ich früher meist erst gewechselt, wenn sie voll waren. Das gibt mir ein gutes Gefühl, da Little One so nie lange mit voller Windel herum laufen muss.
An warmen Tagen lasse ich sie ganz ohne Windel zu Hause oder im Park herum krabbeln und versuche auf ihre Signale zu achten, sodass ich sie rechtzeitig zur Toilette bringen kann. Das geht ab und zu natürlich „in die Hose“.

Natürlich gibt es auch Nachteile der Stoffwindeln. Die Anschaffungskosten der Stoffwindeln lagen bei mir bei 265€ für ein Komplettpaket. Wenn ich von 35€ für Wegwerfwindeln pro Monat ausgehe, würde ich erst nach 7,5 Monaten „billiger“ sein mit den Stoffwindeln. Außerdem muss gewaschen werden. Das Wickeln selbst dauert etwas länger, da ich meinem Schatz zwei Lagen anlegen muss.

Ein interessantes Video zum Thema Windeln von heute findet ihr hier:

Zusammenfassend bin ich ein großer Fan der Stoffwindel geworden. Ich kann es nur empfehlen und hoffe, dass unsere Kita im September das genauso empfindet und uns nicht „ermutigt“ Wegwerfwindeln zu nutzen. 🙂

 

 

Auf die Socken fertig los

Little One ist jetzt fast neun Monate alt. Sie krabbelt jetzt schon ein Weilchen und ist schnell wie ein Flitzebogen. Nach einem Tag im Park sieht die Strumpfhose dann so aus.

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Zum Glück ist Sommer und die Welt steht unserem kleinen Abenteurer offen. Anstrengend wird es wenn es regnet und Little One eben nicht die Parktreppen hoch und runter flitzen kann. Unsere Wohnung ist für unser kleines Energiebündel doch etwas zu klein.