Vom Gärtnern in der Stadt

Seit langem hatten wir mal wieder einen freien Samstag gehabt. Als nach einem morgendlichen Regenschauer die Sonne durch die Wolken kam, holten wir die Räder aus dem Keller und los ging es. Little One (11 Monate) saß vorne im Lastenfahrrad, Papa hat fleißig getreten und Mama (ich) saß auf meinem eigenen Rad.

Unser Ziel war das Himmelbeet in Wedding in Berlin. Das Himmelbeet ist einer der vielen Gemeinschaftsgärten in Berlin. Das besondere an diesem ist das schöne Café und die gemütliche Atmosphäre die zum Verweilen einlädt. Heute wurde Erntedank gefeiert. Wir haben zur Feier des Tages an der Tombola teilgenommen und drei Lose gekauft und ganze dreimal gewonnen. Unsere Beute bestand aus einer Heidi Bluray, einem Buch mit dem Titel „Vom Gärtnern in der Stadt“ und einem Säckchen einer exotischen Knollenfrucht namens Topinambur, der Jerusalem Artischoke. Mit Kartoffeln als Topinambur-Kartoffel-Brei soll sowas wohl ganz gut schmecken wurde uns gesagt. Wir lassen uns überraschen.

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Außer Topinambur gab es noch exotischen Kuchen. Ganz klassisch würde ich zu dieser Jahreszeit einen Apfelkuchen erwarten. Aber weit gefehlt.

Mit Aprikosen-Lavendel-Walnuss-Kuchen habe ich nicht gerechnet. Meine Sitznachbarin meinte, dass genau die richtige Menge Lavendel enthalten sei, denn zu viel Lavendel könne den Kuchen sehr leicht ruinieren. Ich hörte begeistert zu und nippte an meinem Lucky Punch. Berlin wie es leibt und lebt.

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