Ich gehe mit meiner Laterne

Es ist Herbst, es ist dunkel. Zu dieser Jahreszeit bringen Laternen etwas Licht ins Dunkel. Inspiriert von Pferdewagen in der Nacht von vor langer Zeit, der Laterne meiner Tochter und natürlich der Straßensicherheit in der Großstadt ist Little Two jetzt meist mit Laterne unterwegs. Ich wünsche einen schönen Herbst.

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Schokoladensuppe – Es gibt sie doch

Am Mittwoch war es so weit. Bei Little One in der Kita gab es Schokoladensuppe. Wenn ich, erwachsen wie ich bin, danach gefragt werde ob ich Lebensmittelunverträglichkeiten hätte oder irgendwas gar nicht esse, antworte ich immer mit ‚Schokoladensuppe‘. Daraufhin folgen oft leicht verstörte Blicke voller Unverständnis mit einem Hauch ‚will sie uns veräppeln‘. Langsam habe ich angefangen zu zweifeln, ob es dieses Gericht der Kita– und Schulspeisung Tatsache existiert. Und nun das hier. Der Beweis schwarz auf weiß. Habt ihr da draußen ebenso geliebte oder verhasste Essen aus der Kindheit?

Little Ones erste Flugreise

Ende April war es so weit. Papa und ich sind zum ersten Mal mit Little One geflogen. Für unseren ersten Familienflug haben wir uns einen Besuch bei der Tante in England ausgesucht. Es gab einen Direktflug, der knappe zwei Stunden dauerte. Wir könnten direkt aus unserer Heimatstadt Berlin fliegen und mussten auch am Zielort nur vom Flughafen zur Haustür kommen. Also gute Voraussetzungen für eine angenehme Reise.

Insgesamt Betrug unsere Reisezeit in eine Richtung sechs Stunden. Danach war Little One erschöpft, aber gut drauf und ich war geschwitzt wie ein Puma. Zu dritt hatten wir zwei Plätze für uns in einem engen Flugzeug.

Little One war bei ihrem ersten Flug knappe 1,5 Jahre alt. Wir sind froh so lange gewartet zu haben, denn so konnte sie schon vieles verstehen und die Kommunikation war einfach einfacher als mit einem jüngeren Kind. Allerdings schien es für sie ein Mysterium zu sein, warum man sich bei Start und Landung diesen Gurt um den Bauch machen muss und plötzlich still sitzen soll. Little One bewegt sich viel und gerne, sodass wir während des Fluges auf dem Gang unterwegs waren. Da aber auch die Flugbegleiter ihre Arbeit machen wollten, war das nicht immer leicht. Andere Passagiere waren sehr freundlich. Little One hat bei fast jedem Gang auf und ab etwas Keks, Kuchen oder Gurke zugesteckt bekommen. Die zweijährige Rosa wurde auf dem Flug ihre Freundin; die beiden sind zusammen hin und her gelaufen und haben manchmal einfach nur so im Gang gesessen. Das gab Papa und mir Gelegenheit für eine Auszeit. Zufälliger Weise haben wir Rosa und ihre Eltern auf dem Heimflug wieder getroffen. Das war klasse! 

Anstrengend empfand ich den Flughafen an sich. Menschen in Eile, Menschen mit Gepäck und ein kleines Kind, dass keine Eile, Zeitdruck oder den Sinn vom Anstehen versteht. Zum Glück hatten wir genug Zeit eingeplant um uns gelegentlich auch ihrem Tempo (zum Beispiel beim Treppen steigen) anzupassen.

Zusammenfassend möchte ich schreiben, dass eine Flugreise durchaus machbar ist und man sich einfach trauen muss. Gleichzeitig ist es anstrengend und nicht spaßig, sodass wir Flugreisen auf das Minimum begrenzen werden und lieber Lokal in den Urlaub fahren. Da ich außerdem im Moment mit Baby Nummer zwei schwanger bin, lassen wir es generell etwas ruhiger angehen was das Reisen betrifft.

Zum Abschluss gibt es noch ein schönes Bild vom Kofferstau auf dem Weg nach Hause.

Apfel nach Mama-Art

Papa und ich sind heute sechs Jahre verheiratet. Juhu!

Vor einer Weile hat unser Papa mir gesagt, dass ich Äpfel wie eine Mama schneide und schäle. Das hat mir gefallen. Jetzt bekommt Little One (fast 1,5 Jahre alt) oft Äpfel. Das Schneiden wird stets mit lauten „Ja“ Rufen und einer süßen Hibbelbewegung kommentiert. So werden sechs Jahre Ehe versüßt.