Vom Gärtnern in der Stadt

Seit langem hatten wir mal wieder einen freien Samstag gehabt. Als nach einem morgendlichen Regenschauer die Sonne durch die Wolken kam, holten wir die Räder aus dem Keller und los ging es. Little One (11 Monate) saß vorne im Lastenfahrrad, Papa hat fleißig getreten und Mama (ich) saß auf meinem eigenen Rad.

Unser Ziel war das Himmelbeet in Wedding in Berlin. Das Himmelbeet ist einer der vielen Gemeinschaftsgärten in Berlin. Das besondere an diesem ist das schöne Café und die gemütliche Atmosphäre die zum Verweilen einlädt. Heute wurde Erntedank gefeiert. Wir haben zur Feier des Tages an der Tombola teilgenommen und drei Lose gekauft und ganze dreimal gewonnen. Unsere Beute bestand aus einer Heidi Bluray, einem Buch mit dem Titel „Vom Gärtnern in der Stadt“ und einem Säckchen einer exotischen Knollenfrucht namens Topinambur, der Jerusalem Artischoke. Mit Kartoffeln als Topinambur-Kartoffel-Brei soll sowas wohl ganz gut schmecken wurde uns gesagt. Wir lassen uns überraschen.

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Außer Topinambur gab es noch exotischen Kuchen. Ganz klassisch würde ich zu dieser Jahreszeit einen Apfelkuchen erwarten. Aber weit gefehlt.

Mit Aprikosen-Lavendel-Walnuss-Kuchen habe ich nicht gerechnet. Meine Sitznachbarin meinte, dass genau die richtige Menge Lavendel enthalten sei, denn zu viel Lavendel könne den Kuchen sehr leicht ruinieren. Ich hörte begeistert zu und nippte an meinem Lucky Punch. Berlin wie es leibt und lebt.

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Nachtrag Erster Kita-Tag

Wie schon geschrieben unter Erster Kita-Tag waren wir nur 45 Minuten dort. Aber holla die Waldfee hatten die eine Wirkung! Wir waren kurz nach 9 Uhr morgens zu Hause und es ging nach ein paar Happen Obst sofort ins Bett für zwei Stunden. Dann ist sie gegen 11:30 Uhr wieder wach geworden, wir haben circa eine Stunde gespielt und Mittag gegessen und schwups ging es zurück ins Schlummerland für weitere zwei Stunden. Danach war sie wieder für eine Stunde wach und hat dann 15 Minuten geschlafen. Ich glaube kaum, dass sie es jetzt bis zum gute Nacht sagen durchhält.

Ich bin übrigens auch für eine Stunde in den Tiefschlaf gerutscht. 😉

Erster Kita-Tag

Little One war heute den ersten Tag in der Kita. Das bedeutet, dass wir beide circa 45 Minuten dort waren bevor wir nach Hause geschickt wurden, weil Little One nörgelig wurde. Um fair zu sein, muss ich erwähnen, dass es gegen 9 Uhr war als die Nörgelei los ging und 9 Uhr hält das Kind ihr erstes Schläfchen.

Den ersten Tag fand ich eher ernüchternd. Ich wurde angemacht warum ich denn nicht schon früher in der Woche gekommen sei um das Papierzeug zu erledigen, mir wurde mitgeteilt, dass Stoffwindeln in dieser Kita keine Option sind und der Fokus lag eher auf mir als auf Little One. Ich hoffe auf einen besseren zweiten Tag.
Leider habe ich das Gefühl, dass die Betreuer mir nicht wirklich zuhören, da ich gebeten wurde morgen um 9 Uhr da zu sein und wir wissen ja alle was um 9 Uhr geschieht…

Ein Tag ohne Kind

Little One hat heute den ganzen Tag mit Papa verbracht. Währenddessen war ich zehn Stunden unterwegs in Hamburg bei den Fischköppen um eine Freundin zu besuchen. Wir hatten einen tollen Tag!

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Bis der Zug abfuhr habe ich mir viele Gedanken gemacht wie es wohl werden würde. Doch als es dann los ging überkam mich die Vorfreude auf den Tag mit meiner Freundin. Papa hat mir ab und zu ein Bild per Chat geschickt und mir somit eine große Freude bereitet. Auf dem Heimweg konnte ich es dann kaum erwarten den kleinen Wurm in die Arme zu nehmen. Sie hat sich riesig gefreut mich zu sehen und ist fast aus dem Kinderwagen gekrabbelt.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass der erste Tag ohne Kind ein Erfolg war. Ich freue mich, dass unser 9,5 Monate altes Mäuschen größer, flexibler und selbstständiger wird.

Auf die Socken fertig los

Little One ist jetzt fast neun Monate alt. Sie krabbelt jetzt schon ein Weilchen und ist schnell wie ein Flitzebogen. Nach einem Tag im Park sieht die Strumpfhose dann so aus.

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Zum Glück ist Sommer und die Welt steht unserem kleinen Abenteurer offen. Anstrengend wird es wenn es regnet und Little One eben nicht die Parktreppen hoch und runter flitzen kann. Unsere Wohnung ist für unser kleines Energiebündel doch etwas zu klein.

Eine Reise in die Uckermark

Wenn jemand eine Reise tut,
So kann er was verzählen;
Drum nahm ich meinen Stock und Hut,
Und tät das Reisen wählen.
(Matthias Claudius)

„Ich bin Urlaubsreif!“ habe ich mir gedacht. So haben mein Mann und ich unseren halben Haushalt und Little One eingepackt und sind übers Wochenende weg gefahren. Dieses Mal ging es in die Uckermark. Wenn ich Uckermark höre denke ich an Angela Merkel und nicht viel mehr.

Jetzt weiß ich, dass es dort auch das schöne Städtchen Templin gibt. Templin liegt am Lübbesee in dem man wunderbar baden gehen kann. Als Hotel haben wir uns für das Ahorn Seehotel Templin entschieden. Es war klasse. Das Hotel befindet sich in einem kunterbunt angemalten modernisierten Plattenbau.

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Die Zimmer sind klein aber fein. Außerdem ist es etwas hellhörig in dem Hotel. Aber all das vergisst man schnell wenn man unterwegs ist. Es gibt einen großen Pool, Fahrradverleih im Haus, einen riesengroßen Spielplatz, eine Strandbar, eine Sportbar, ein Kino in dem jeden Tag drei Filme laufen (Man kann dort einfach rein gehen und sich dazu setzen), Sauna und Wellness, Kegelbahn, und und und. Außerdem gibt es ein Aktivitätsprogramm für jeden Tag. Da gehören Kremserfahrten, Frühsport, Basteln für Kinder und Kegeln dazu. Es ist ein Traum für Kinder. Das Personal ist nett und hilfsbereit und das Essen ist ebenso gut. Wir kommen auf jeden Fall wieder.

Wir mussten unseren Urlaub leider einen Tag früher beenden, weil Little One in der neuen Umgebung nicht so gut zurecht kam. Auf der Heimreise ist uns doch glatt ein Herde Schafe entgegen gekommen. Da war was los. Wir wurden gebeten das Warnblinklicht einzuschalten und los ging es. Man hat als Auto keine Chance weiter zu fahren wenn einem so viele Tiere entgegen kommen. Also saßen wir ganz ruhig da und haben ein paar Fotos gemacht.

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Lauf Mama Lauf

Endlich habe ich es mal wieder geschafft meinem inneren Schweinehund zu zeigen wer hier der Boss ist. Ich habe seit langem mal wieder Sport gemacht und es war toll. Unterstützung fand ich dabei in einer Mama-Gruppe „Lauf Mama Lauf“.

Berlin

Wir haben uns in einem Berliner Park getroffen und sind zu acht samt Kinderwagen los. Im Gepäck hatte ich neben Baby und meinem halben Haushalt auch eine Yoga-Matte und eine Flasche Wasser. Eine normale Decke oder ein Handtuch hätte es aber auch getan.

Insgesamt waren wir circa eine Stunde aktiv. Das Programm umfasst Lauf- und Muskelübungen, soll aber von Trainer zu Trainer variieren. Unsere Trainerin hatte elastische Bänder dabei, die wir für ein paar Übungen auf der Matte nutzten. Die Babys waren nach meiner Schätzung zwischen vier Monaten und neun Monaten jung. Wenn ein Baby mal aus der Reihe getanzt hat, so ist die Trainerin, die selbst dreifache Mutter ist, schnell geeilt und hat sich dem Kleinen gewidmet, sodass die Mama weiter trainieren konnte.

Nach der sportlichen Betätigung sind wir als reduzierte Gruppe in ein Cafe gegangen und haben uns über die wichtigen Dinge im Leben, wie Schlaf, Breimahlzeiten, Elternzeit und Windelinhalt unterhalten.

Der erste Termin ist zum schnuppern umsonst. Danach muss man zahlen. Für einen Treff pro Woche zahlt man 94€ für eine 10-Wochen Karte. Man kann aber auch innerhalb von sechs Wochen zweimal zum gleichen Preis trainieren. Oder man kommt wann man will und zahlt 94€ für acht Trainingseinheiten.

Da ich schon eine Mitgliedschaft in einem Fitness Club habe, werde ich LaufMamaLauf nicht weiter verfolgen. Ich finde das Konzept allerdings klasse, nur leider etwas teuer.

Alles Geben

Du hast drei Möglichkeiten im Leben: Aufgeben, Nachgeben oder Alles Geben.

Heute haben Little One, Papa und ich alles gegeben bei unserem ersten 10km-Lauf als Familie. Wir sind die 10km als Familie gewalkt mit Little One auf dem Rücken. Das Wetter war größtenteils sonnig mit einem kurzen Regenschauer. Da ich mich eigentlich nicht zu den Läufern der Nation zähle, hatte ich ab Kilometer fünf mit Blasen an den Füßen zu kämpfen. Trotzdem sind wir nicht als letztes ins Ziel gekommen und haben eine stolze Zeit von 1:34h erreicht. Die Stimmung im Olympiastadion in Berlin war bombastisch.

Jetzt ist der Grundstein gelegt. Ich möchte Little One ein gutes Vorbild sein und hoffe, dass sie später Spaß an Kinderläufen hat. Im Herbst folgt noch ein 5km-Lauf als Familie und für nächstes Jahr sind ein 10km- und ein 5km-Lauf im Kalender eingekreist.

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