Vom Gärtnern in der Stadt

Seit langem hatten wir mal wieder einen freien Samstag gehabt. Als nach einem morgendlichen Regenschauer die Sonne durch die Wolken kam, holten wir die Räder aus dem Keller und los ging es. Little One (11 Monate) saß vorne im Lastenfahrrad, Papa hat fleißig getreten und Mama (ich) saß auf meinem eigenen Rad.

Unser Ziel war das Himmelbeet in Wedding in Berlin. Das Himmelbeet ist einer der vielen Gemeinschaftsgärten in Berlin. Das besondere an diesem ist das schöne Café und die gemütliche Atmosphäre die zum Verweilen einlädt. Heute wurde Erntedank gefeiert. Wir haben zur Feier des Tages an der Tombola teilgenommen und drei Lose gekauft und ganze dreimal gewonnen. Unsere Beute bestand aus einer Heidi Bluray, einem Buch mit dem Titel „Vom Gärtnern in der Stadt“ und einem Säckchen einer exotischen Knollenfrucht namens Topinambur, der Jerusalem Artischoke. Mit Kartoffeln als Topinambur-Kartoffel-Brei soll sowas wohl ganz gut schmecken wurde uns gesagt. Wir lassen uns überraschen.

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Außer Topinambur gab es noch exotischen Kuchen. Ganz klassisch würde ich zu dieser Jahreszeit einen Apfelkuchen erwarten. Aber weit gefehlt.

Mit Aprikosen-Lavendel-Walnuss-Kuchen habe ich nicht gerechnet. Meine Sitznachbarin meinte, dass genau die richtige Menge Lavendel enthalten sei, denn zu viel Lavendel könne den Kuchen sehr leicht ruinieren. Ich hörte begeistert zu und nippte an meinem Lucky Punch. Berlin wie es leibt und lebt.

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Mein Held des Tages

Little One ist seit gut zwei Wochen in der Kita. Diese Woche lief bisher gut aber etwas holprig. Seit Dienstag sollte sie eigentlich in der Kita Mittag essen. Das hat Madame von einem Konzert begleitet strikt verweigert.
Erzieherin Nummer 1 meinte dazu, dass manche Kinder für die Kita geschaffen sind und andere eben, naja, …
Erzieherin Nummer 2 sagte es sei ganz normal und wir sollen uns doch bitte keine Sorgen machen.

Also haben wir versucht ruhig zu bleiben und beim Abendessen das Mittagessen in der Kita teilweise kopiert um sie auf den Geschmack zu bringen.

Außerdem hat Little One die letzten beiden Tage am Vormittag in der Kita geschlafen, was unseren gesamten Tagesablauf zerschossen hat.

Es ging wie gesagt alles drüber und drunter. Bis heute…

Heute haben wir Little One abgeholt und sie hat von Erzieherin 2 das Lob für den Held des Tages bekommen. Sie ist sehr viel draußen gekrabbelt, war super drauf und hat nach etwas Anfüttern mit Obst eine ganze Mittagsportion gegessen.

So kann man ins Wochenende gehen. Am Montag wiederholen wir die Prozedur und ab Dienstag kann sie in der Kita schlafen (wenn Montag alles gut läuft).

Mehr zu unserer Kita Erfahrung könnt ihr hier lesen.

Babykekse

Am Wochenende habe ich American Chocolate Chip Cookies für die Großen gebacken. Little One (9,5 Monate) hat ganz sehnsüchtig auf die Kekse geschaut als sie in unseren Mündern verschwanden. Also wurde es Zeit einen kleinen Snack für Little One zu zaubern. Im Internet bin ich schnell fündig geworden und habe ein paar Sterne gebacken. Papa meint, dass sie etwas geschmacksneutral sind. Ich esse ab und zu auch einen mit und Little One steht total auf ihre Sterne.

Für 30-40 Babykekse nehme man:

100g Butter

200g Dinkelmehl

Eine Banane

Dann mischt man alles zusammen, rollt den etwas klebrigen Teig aus, sticht tolle Sterne aus und ab in den Ofen. Wenn es gut duftet, sind sie fertig. Ganz einfach 🙂

Erster Brei

Die Welt ist nicht aus Brei und Mus geschaffen,
deswegen haltet euch nicht wie Schlaraffen!
Harte Bissen gibt es zu kauen.
Wir müssen erwürgen oder sie verdauen.

(Johann Wolfgang von Goethe)

Vor einer Woche haben wir Little Ones Welt auf den Kopf gestellt. Es gab das erste Mal Brei! Wir haben uns entschieden den ersten Brei am Abend zu füttern damit der Papa bei diesem großen Ereignis mit dabei sein kann. Es war ein voller Erfolg. Schon beim ersten Mal hat Little One, die jetzt fünf Monate alt ist, ein paar Löffelchen verdrückt. Mit Möhrchen ging alles los. Jetzt gibt es schon Möhrchen mit Kartoffeln. Brei kochen und Brei füttern machen Spaß!

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Unfreiwillige erste Beikost

Little One und ihr Darm wurden heute herausgefordert. Als wir bei Freunden zum zweiten Frühstück waren, habe ich mir gedacht, dass es doch lustig wäre, wenn Little One mit der leeren Brötchentüte spielen würde. Es war wirklich lustig, nur leider ganz anders als ihr denkt. Sie hat die Brötchentüte aufgerissen, sodass ihr viele Sesam- und Mohnsamen ins Gesicht vielen. Sie sah zuckersüß aus als ich in Panik versucht habe alle Samen von ihrem Gesicht und aus ihrem Mund herauszupopeln. Sie hat die Attacke der Brötchenkörner mit Humor genommen und nur etwas verdutzt geguckt. Acht Stunden nach unseren zweiten Frühstück war klar, ein paar Samen sind einmal durchs Kind durchgerutscht.

Verdauungssystem, Check!