Mein Held des Tages

Little One ist seit gut zwei Wochen in der Kita. Diese Woche lief bisher gut aber etwas holprig. Seit Dienstag sollte sie eigentlich in der Kita Mittag essen. Das hat Madame von einem Konzert begleitet strikt verweigert.
Erzieherin Nummer 1 meinte dazu, dass manche Kinder für die Kita geschaffen sind und andere eben, naja, …
Erzieherin Nummer 2 sagte es sei ganz normal und wir sollen uns doch bitte keine Sorgen machen.

Also haben wir versucht ruhig zu bleiben und beim Abendessen das Mittagessen in der Kita teilweise kopiert um sie auf den Geschmack zu bringen.

Außerdem hat Little One die letzten beiden Tage am Vormittag in der Kita geschlafen, was unseren gesamten Tagesablauf zerschossen hat.

Es ging wie gesagt alles drüber und drunter. Bis heute…

Heute haben wir Little One abgeholt und sie hat von Erzieherin 2 das Lob für den Held des Tages bekommen. Sie ist sehr viel draußen gekrabbelt, war super drauf und hat nach etwas Anfüttern mit Obst eine ganze Mittagsportion gegessen.

So kann man ins Wochenende gehen. Am Montag wiederholen wir die Prozedur und ab Dienstag kann sie in der Kita schlafen (wenn Montag alles gut läuft).

Mehr zu unserer Kita Erfahrung könnt ihr hier lesen.

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Zweiter Kita-Tag

Unser zweiter Kita-Tag war viel besser als unser Erster Kita-Tag!!!

Heute gab es kein Papierkram auszufüllen und der Großteil der Gruppe war bereits draußen im Garten als wir ankamen. So waren es nur fünf andere Kinder mit Little One, einer Erzieherin und mir im Raum.

Sie hat mit dem Spielzeug gespielt und sich die anderen Kinder angeschaut. Ein kleiner Junge ist ihr etwas auf die Pelle gerückt und hat ihr ins Gesicht gehauen. Da hat sie ganz verdutzt geguckt und wusste nicht so recht was sie tun sollte. Sie ist letztendlich einwach weg gekrabbelt zu einem anderen Spielzeug. Alles gut.

Wir waren insgesamt eine gute dreiviertel Stunde da bis Little One müde wurde und wir nach Hause gegangen sind. Die Erzieherin prognostizierte uns eine schnelle Eingewöhnungszeit und  lobte Little One, da sie schon gut allein spiele. Am Montag werden wir wieder gemeinsam eine Stunde dort sein. Dienstag wird Little One eine halbe Stunde ohne mich verbringen und am Mittwoch sagen wir Tschüss am Eingang des Gruppenraumes und holen sie dann nach einer Stunde wieder ab. Klingt nach einem tollen Plan!

Die Kita gefällt mir weiterhin recht gut. Der einzige Dorn im Auge sind die Wegwerfwindeln, die wir benutzen müssen. Das ist schade, da Little One vormittags manchmal jetzt schon keine nasse Windeln hat, solange man sie ein zweimal am Vormittag aufs Töpfchen setzt. Ich befürchte, dass die Wegwerfwindeln in der Kita einen Schritt rückwärts darstellen. Andererseits verstehe ich auch, dass die Erzieher nicht auf jedes Kind so eingehen können, wie es eine Mutter kann, die 100% der Zeit zu Hause ist. Denn wenn ich sehe, dass sie muss, gehen wir eben ins Bad fürs Geschäft. Das ist in der Kita anscheinend nicht zu bewältigen.

Nachtrag Erster Kita-Tag

Wie schon geschrieben unter Erster Kita-Tag waren wir nur 45 Minuten dort. Aber holla die Waldfee hatten die eine Wirkung! Wir waren kurz nach 9 Uhr morgens zu Hause und es ging nach ein paar Happen Obst sofort ins Bett für zwei Stunden. Dann ist sie gegen 11:30 Uhr wieder wach geworden, wir haben circa eine Stunde gespielt und Mittag gegessen und schwups ging es zurück ins Schlummerland für weitere zwei Stunden. Danach war sie wieder für eine Stunde wach und hat dann 15 Minuten geschlafen. Ich glaube kaum, dass sie es jetzt bis zum gute Nacht sagen durchhält.

Ich bin übrigens auch für eine Stunde in den Tiefschlaf gerutscht. 😉

Erster Kita-Tag

Little One war heute den ersten Tag in der Kita. Das bedeutet, dass wir beide circa 45 Minuten dort waren bevor wir nach Hause geschickt wurden, weil Little One nörgelig wurde. Um fair zu sein, muss ich erwähnen, dass es gegen 9 Uhr war als die Nörgelei los ging und 9 Uhr hält das Kind ihr erstes Schläfchen.

Den ersten Tag fand ich eher ernüchternd. Ich wurde angemacht warum ich denn nicht schon früher in der Woche gekommen sei um das Papierzeug zu erledigen, mir wurde mitgeteilt, dass Stoffwindeln in dieser Kita keine Option sind und der Fokus lag eher auf mir als auf Little One. Ich hoffe auf einen besseren zweiten Tag.
Leider habe ich das Gefühl, dass die Betreuer mir nicht wirklich zuhören, da ich gebeten wurde morgen um 9 Uhr da zu sein und wir wissen ja alle was um 9 Uhr geschieht…

Fast drei Monate Stoffwindeln – Zwischenstand

Little One ist seit Anfang Juni zu einem richtigen Stoffwindelkind geworden. Wir haben uns daran gewöhnt auch unterwegs und im Urlaub mit Stoffwindeln zu wickeln. Das ist alles gar kein Problem.

Gelegentlich bekommen wir Kommentare bezüglich des großen Windelpaketes von Little One, die jetzt übrigens 9,5 Monate alt ist. Da große Hinterteile im Moment in Mode sind, ist auch das kein Problem 😉

An das Waschen alle drei Tage gewöhnt man sich ebenso. Meistens wasche ich nicht nur Windeln, sondern schmeiße noch Handtücher, Bettwäsche oder was sonst noch so warm gewaschen wird in die Maschine um meine Umweltbilanz nicht allzu schlimm zu verschlechtern.

Als Vorteil empfinde ich es keine stinkenden Müllberge mehr runterschleppen zu müssen und keine Windeln mehr kaufen zu müssen. Ich empfand es stets als lästig diese großen Windelpakete kaufen zu müssen.

Einen weiteren Vorteil erkenne ich wenn ich mit anderen Mamas rede. Ich höre oft Geschichten, dass die Wegwerfwindeln auslaufen. Das Problem hatte ich mit den Stoffwindeln in den letzten 2,5 Monaten nicht einmal.

Außerdem zwingt sich mir jetzt stets ein Schmunzeln ins Gesicht, wenn ich Mamas im Baby-Treff reden höre, die ihren Kindern nur Biogemüse geben, alles Obst zehnmal abwaschen und das Kind bloß keine Banane selbst schälen lassen, weil ja selbst Bio-Bananen Pestizide an der Schale haben. Weiterhin werden alle neuen Klamotten mehrmals gewaschen bevor sie an Babys zarte Haut kommen. Gleichzeitig lassen sie ihre Kinder mit einer Schicht Erdöl um den Popo herum laufen. Ungewaschen und selten Bio versteht sich 😉

Aber wieder zu mir und meiner Erfahrung mit Stoffwindeln. Wenn ich sehe, dass Little One mal muss, dann gehen wir zusammen ins Bad und ich setzte sie auf ihr Töpfchen oder halte sie fest während sie auf die Toilette geht. So muss ich weniger sauber machen und die eine oder andere Windel bleibt trocken. Ich habe mir angewöhnt ihre Windel zu wechseln, sollte sie auch nur ein wenig nass sein. Die Wegwerfwindeln habe ich früher meist erst gewechselt, wenn sie voll waren. Das gibt mir ein gutes Gefühl, da Little One so nie lange mit voller Windel herum laufen muss.
An warmen Tagen lasse ich sie ganz ohne Windel zu Hause oder im Park herum krabbeln und versuche auf ihre Signale zu achten, sodass ich sie rechtzeitig zur Toilette bringen kann. Das geht ab und zu natürlich „in die Hose“.

Natürlich gibt es auch Nachteile der Stoffwindeln. Die Anschaffungskosten der Stoffwindeln lagen bei mir bei 265€ für ein Komplettpaket. Wenn ich von 35€ für Wegwerfwindeln pro Monat ausgehe, würde ich erst nach 7,5 Monaten „billiger“ sein mit den Stoffwindeln. Außerdem muss gewaschen werden. Das Wickeln selbst dauert etwas länger, da ich meinem Schatz zwei Lagen anlegen muss.

Ein interessantes Video zum Thema Windeln von heute findet ihr hier:

Zusammenfassend bin ich ein großer Fan der Stoffwindel geworden. Ich kann es nur empfehlen und hoffe, dass unsere Kita im September das genauso empfindet und uns nicht „ermutigt“ Wegwerfwindeln zu nutzen. 🙂

 

 

Eine Woche Stoffwindeln

Seit einer Woche nutze ich nun schon Stoffwindeln für den Allerwertesten meiner kleinen Maus. Wie es mit an den ersten beiden Tagen erging könnt ihr her lesen Tag 1 mit Stoffwindeln und Tag 2 mit Stoffwindeln.

Die Kurzfassung meiner ersten Woche mit Stoffwindel ist: Alles kein Problem. Selbst das Wickeln unterwegs ist unproblematisch. Wegwerfwindeln haben den Vorteil, dass sie platzsparender sind und nach dem Wickeln, wie der Name schon sagt, weggeworfen werden können. Stoffwindeln nehmen im Gegensatz mehr Platz weg und man muss sie auch wieder nach Hause tragen. Das hat sich bisher bei unseren täglichen Minausflügen allerdings als kein wirkliches Problem dargestellt.

Seit dem wir Stoffwindeln nutzen, gingen die Rötungen im Windelbereich zurück. Außerdem brauchen wir jetzt für den Rest unserer Windelzeit lediglich das Windelvlies nachkaufen. Das wird eine deutliche Entlastung für den Geldbeutel sein. Für den Fall der Fälle, dass ich mal keine Stoffwindeln mehr auf Lager habe, habe ich natürlich ein paar Wegwerfwindeln auf Lager.

Mein Fazit also: Wenn ihr neugierig seid und Stoffwindeln ausprobieren wollt, so lasst euch nicht von anderen davon abhalten. Die Stoffwindeln von heute sind einfacher zu handhaben als die Stoffwindeln von damals und die meisten heutigen Muttis berichten nur vom hören sagen und haben ja doch keine Ahnung.

Tag 2 mit Stoffwindeln

Tag 2 mit Stoffwindeln verlief ohne Probleme.

Wir haben insgesamt sechs Windeln zwischen Aufstehen und Zubettgehen genutzt. Nachts benutze ich bisher weiterhin Wegwerfwindeln. In der Nacht zuvor habe ich eine Waschmaschine mit den Windeln und Spucktüchern des Vortages laufen lassen, sodass ich morgens die erste Ladung frisch gewaschener Windeln aufhängen konnte. Unsere Waschmaschine ist schon klasse. Sie hat einfach so ohne viel Tamtam alles sauber gewaschen. Klasse!
Mein Fazit also, Windeln waschen ist nicht schwieriger als andere Dinge zu waschen. Da ich weiterhin in Elternzeit bin, sollte der extra Zeitaufwand den das Waschen und Aufhängen mit sich bringt tragbar sein. Besonders zugute kommt uns natürlich das Wetter. Bei 28°C trocknet auf unserem Balkon alles in Nullkommanichts (jaja, das ist ein zusammen geschriebenes Substantiv).

Nun noch ein paar Bilder, die unser AI2 Windelsystem besser beschreiben. Erste Infos gibt es in diesem Blog unter Tag 1 mit Stoffwindeln.

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Unsere Windeln bestehen aus vier Komponenten. Das Windelvlies (1) kann dabei nach dem großen oder kleinen Geschäft einfach in der Toilette entsorgt werden. Die Überhose (4) wird nur alle paar Tage und bei Bedarf gewechselt. Einlage (2) und Windel (3) selbst werden miteinander verknöpft und sollen alle Flüssigkeit aufsaugen. Letztendlich kommt das Windelvlies auf die Einlage. Die Einlage auf die Windel. Diese wird dann um das Kind gebunden.

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Und dann kommt die wasserdichte Überhose außen drumrum. Diese wird mit Klett verschlossen. Das ganze sieht dann so aus.

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Neue Erkenntnisse an Tag 2

Eine komplette Stoffwindel wiegt 200g und ist somit um einiges schwerer als die Pampers Version, die mit 28g leichter ist und einen kleineren Po macht. Ich kann mir also sehr gut vorstellen, dass kleinere Babys (unter sechs Monate) mit Stoffwindeln unbeweglicher sind als mit Wegwerfwindeln. Beweglichkeit ist immerhin eines der großen Verkaufsargumente für Wegwerfwindeln. Little One hat mit ihren fast sieben Monaten allerdings kein Problem sich auch mit großem Popo herum zu drehen und durch den Raum zu robben.

Ich habe mich entschieden Stoffwindeln zu nutzen, da Little One stets einen leicht geröteten Po hatte. „Hatte“ ist hier das Schlagwort, denn nur nach zwei Tagen mit Stoffwindeln kann ich eine Verbesserung feststellen. Ich bin begeistert.

Auch Little One scheint das Stoffwindel-Gefühl am Po zu mögen. Mit den Wegwerfwindeln schlägt sie seit circa einem Monat Alarm nach dem großen Geschäft. Mit den Stoffwindeln ist sie toleranter. Auch gut.

Mal sehen was der dritte Tag mit Stoffwindeln bringt.

Tag 1 mit Stoffwindeln

Little One ist so gut wie sieben Monate alt und hat heute ihren ersten Tag mit Stoffwindeln verbracht.

Das AI2 Windelsystem

Nachdem ich mich im Internet duselig gelesen habe über die verschiedensten Windelsysteme, habe ich mich für das AI2 (all in 2) System entschieden. AI2-Windeln sind zweiteilige Windelsysteme, die aus einer Saugeinlage und einer Üverhose bestehen. Die Einlage wird dabei in die Überhose geknöpft. Der Vorteil von AI2-Windeln ist, dass sie zwar genauso einfach in der Handhabung sind wie AIO-Windeln (all in one), die Überhose aber nicht jedes Mal mitgewaschen werden muss. Außerdem nutzen wir ein Windelvlies als dritte Komponente. Das Windelvlies lege ich in die Windel hinein. Es kann bei einem großen Geschäft komfortabel in der Toilette entsorgt werden. Hier will ich erwähnen, dass je nach Konsistenz des großen Geschäftes mal mehr mal weniger neben das Vlies geht. Das bringt mich zum Thema warum ich das Ganze denn jetzt anfange.

Nachts nutze ich weiterhin Wegwerfwindeln.

Warum Stoffwindeln und warum jetzt?

Es gibt drei gute Gründe für mich Stoffwindeln zu nutzen.

  1. Little One hat stets einen leicht wunden Po. Ich hoffe, dass durch die bessere Belüftung der Stoffwindeln verglichen mit Pampers und Co. ihr Po keine roten Stellen mehr aufweisen wird.
  2. Babys, die in Stoffwindeln gewickelt werden, sollen angeblich früher sauber werden.
  3. Stoffwindeln sind billiger.

Doch warum beginne ich damit erst jetzt? Immerhin ist Little One schon sieben Monate alt.
Little One isst seit zwei Monaten Beikost neben dem Stillen. Das klappt so gut, dass ich sie nur noch dreimal am Tag stille, morgens, vormittags und abends. Das führte dazu, dass ihr großes Geschäft seltener wurde und etwas fester in der Konsistenz. Das sauber machen ist also einfacher.

Meine Erfahrungen Tag 1

Heute habe ich tagsüber vier Windeln und fünf Stück Widelvlies genutzt. Einmal musste sie lediglich groß und ich konnte einfach das Windelvlies austauschen.

Das Anlegen ist nicht wirklich schwieriger als mit Wegwerfwindeln. Anstatt eines Klebestreifens der Pamperssorte nutze ich Druckknöpfe. Auch die Überhose ist mittels Klettverschluss leicht angelegt. Beim großen Geschäft ging nichts daneben und die Überhose hat auch das kleine Geschäft im Zaum gehalten. Unsere Windeln funktionieren also und machen das was man von so einer Windel erwartet 😉

Der Popo unserer kleinen Maus ist durch die Stoffwindel etwas größer und kompakter als mit den Wegwerfwindeln. Da sie sich aber schon super vom Rücken auf den Bauch dreht stört sie das bisher nicht.

Little One verrichtet in letzter Zeit gerne ihr großes Geschäft beim Mittag essen. Mit den Pampers Windeln hat sie kurz darauf angefangen u schreien und wir mussten mitten beim Essen die Windel wechseln. Danach hat sie tapfer weiter gegessen. Das ist heute mit den Stoffwindeln nicht geschehen. Sie hat wie immer ihr großes Geschäft verrichtet. Es gab allerdings kein Geschrei. Fand ich super!
Das bringt mich zum Nachteil der Stoffwindeln am Tag 1. Es ist schwierig einen Blick von der Seite in die Windel rein zu werfen um zu sehen ob sie voll oder nass ist. Heute habe ich die Windel einfach nach meinem Gefühl gewechselt, da Little One sich nicht wirklich über eine volle Windel beschwert hat.

Mein Fazit des ersten Tages ist: So weit so gut. Stoffwindeln waren nicht komplizierter oder schwieriger zu handhaben als Wegwerfwindeln. Mal sehen was Tag 2, der erste Waschtag, bringt. Morgen folgen ebenso ein paar Bilder.