Kinderkrankheiten in den Winterfeien. Oh nein!

Am Montag ist Little One (14,5 Monate) mit verquollenen, eitrigen Augen aufgewacht. Ich habe eine Bindehautentzündung gewittert und bin sofort zum Arzt gegangen. Nach einer Stunde warten, hat uns die Ärztin mitgeteilt, dass Little One keine Bindehautentzündung hat und in die Kita gehen kann. Es handle sich lediglich um verstopfte Tränenkanäle und eine stinknormale Erkältung.

Also bin ich zur Kita gerannt, habe die Situation erklärt und Little One dort in guten Händen gelassen.

Nur vier Stunden später kam dann auch der Anruf, dass Little One wegen einer Bindehautentzündung aus der Kita geholt werden muss!!! Toll! Dienstag Nachmittag hatte der Arzt wieder offen und wir haben uns eine Gesundmeldung für die Kita für Mittwoch geholt. Nachdem ich Montag echt Probleme hatte meine 7,5 Arbeitsstunden in den Tag zu quetschen, musste ich Dienstag den ganzen Tag zu Hause bleiben.
Am Abend war dann auch klar, dass ich mich bei Littel One, der es jetzt übrigens wieder gut ging um die Augen rum, angesteckt habe.

Mittwoch ging es für Little One also wieder in die Kita und es gab keine Probleme. Donnerstag kam dann der nächste Anruf. Sie hatte Fieber! Zusammenfassend war ich krank, Little One krank und Papa musste länger auf Arbeit bleiben. Nicht so gut.

Noch dazu sind Winterferien! Eigentlich eine tolle Sache, es sei denn man hat ein halbwegs krankes Kind zu Hause und braucht eine Gesundschreibung. Unser Arzt hat leider keine Urlaubsvertretung und zwei andere Ärzte haben uns Freitag Vormittag bereits weg geschickt.

Der Kassenärztliche Notdienst kann nur Kindern ab 5 Jahren helfen, die Notaufnahme um die Ecke hat keine Kinderärzte und in der nächsten Notaufnahme haben sie uns gesagt, dass sie zwar bescheinigen können, dass das Kind kein Fieber hat, aber keine Gesundschreibung ausstellen können. Zwei Ärzte haben uns am Telefon gesagt, dass wir gar nicht erst vorbei kommen brauchen weil ja Winterferien sind und sie total überlaufen sind. Toll! Und nun?

Nun werde ich am Montag mit Little One von einer Praxis zur nächsten gehen und auf das beste hoffen.

Ich schleppe die Bindehautentzündung übrigens immer noch mit mir rum. Am Wochenende hat Papa viel geleistet und ich konnte mich viel ausruhen und schlafen. Dennoch wird es noch ein paar Tage dauern.

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Training fürs Immunsystem

Letzte Woche wurde Little One (13 Monate) mit Durchfall aus der Kita nach Hause geschickt. Papa und ich blieben abwechselnd von der Arbeit weg und haben das Kind gesund gepflegt. Putzmunter ging es Montag wieder in die Kita nur um Dienstag einen erneuten Anruf von der Kita zu bekommen: „Bitte holen Sie ihr Kind ab. Sie hat 39,2°C Fieber und ist ganz platt.“

Also bin ich schnell zur Kita geeilt und habe das kranke, wimmernde Mäuschen abgeholt. Mein Energiebündel von Tochter war nicht mehr da. Stattdessen hielt ich eine schluchzende, kuschelige Wärmflasche in meinen Armen.

Zum Glück hat unser Kinderarzt dienstags Sprechstunde für akute Fälle, sodass ich es mir gleich im kindgerechten Wartezimmer gemütlich machte. Ich traf eine Mama mit Baby (11 Monate), die ich vom Spielplatz aus den warmen Sommermonaten kannte. Wir scherzten, dass man sich im Sommer auf dem Wasserspielplatz und im Winter beim Arzt treffen würde.

Doch wie oft werden Kita-Kinder im ersten Jahr eigentlich krank? Das Internet spricht bei Kita-Neulingen von 12 bis 14 Infekten pro Jahr als normal. Mit jedem Schnupfen, Durchfall und Husten bildet das Kleinkind Antikörper und stärkt so sein Immunsystem. Mit jeder Krankheit wächst das immunologische Gedächtnis, welches sich merkt wie genau bestimmte Erreger abgewehrt werden können. So bildet sich eine gesunde Grundlage für die Gesundheit im Erwachsenenalter.

So nehme ich es sportlich und werde den Rest der Woche dem Immunsystem meiner Tochter mit viel Liebe, Spaziergängen, Hühnersuppe und Tee auf die Sprünge helfen.

Mein Held des Tages

Little One ist seit gut zwei Wochen in der Kita. Diese Woche lief bisher gut aber etwas holprig. Seit Dienstag sollte sie eigentlich in der Kita Mittag essen. Das hat Madame von einem Konzert begleitet strikt verweigert.
Erzieherin Nummer 1 meinte dazu, dass manche Kinder für die Kita geschaffen sind und andere eben, naja, …
Erzieherin Nummer 2 sagte es sei ganz normal und wir sollen uns doch bitte keine Sorgen machen.

Also haben wir versucht ruhig zu bleiben und beim Abendessen das Mittagessen in der Kita teilweise kopiert um sie auf den Geschmack zu bringen.

Außerdem hat Little One die letzten beiden Tage am Vormittag in der Kita geschlafen, was unseren gesamten Tagesablauf zerschossen hat.

Es ging wie gesagt alles drüber und drunter. Bis heute…

Heute haben wir Little One abgeholt und sie hat von Erzieherin 2 das Lob für den Held des Tages bekommen. Sie ist sehr viel draußen gekrabbelt, war super drauf und hat nach etwas Anfüttern mit Obst eine ganze Mittagsportion gegessen.

So kann man ins Wochenende gehen. Am Montag wiederholen wir die Prozedur und ab Dienstag kann sie in der Kita schlafen (wenn Montag alles gut läuft).

Mehr zu unserer Kita Erfahrung könnt ihr hier lesen.

Fünfter Kita-Tag / Erster Arbeitstag

Little One ist heute genau zehn Monate alt. Das heißt für mich, dass ich ab jetzt halbtags arbeite. Papa arbeitet die nächsten zwei Monate ebenso halbtags und übernimmt die Kita Eingewöhnung mit Little One. Heute war sie eine ganze Stunde allein in der Kita und hat sich mittelprächtig geschlagen. Sie hat zwar mit den anderen Kindern gespielt, aber auch ein wenig geweint als sie weder mich noch den Papa finden konnte. Deshalb wiederholen wir das Ganze morgen noch einmal. Ich bin gespannt ob es besser läuft.

Während Papa und Little One unterwegs waren und gemeinsam den Vormittag genossen haben, habe ich gearbeitet. Es war klasse!!! Ich habe heute erstmal nur meinen Computer zum Laufen gebracht, Updates installiert und jede Menge Mails gelesen. Morgen werde ich verpasste Trainingseinheiten nachholen und dann war es das ja auch schon wieder, da ich nur Montag bis Donnerstag arbeite.

Es hat viel Spaß gemacht! Ich habe im Gespräch mit den Kollegen erst gemerkt, wie sehr ich die Arbeit vermisst habe. Jetzt freue ich mich auf die nächsten paar Wochen in denen ich vormittags Hand anlege und dann natürlich am Ende des Monats auf mein Gehalt. Yippie! Solange Little One nur stundenweise in die Kita geht, gehört sie nachmittags ganz mir wenn der Papa dann zur Arbeit geht.

Ende September werden wir drei dann morgens arbeiten/zur Kita gehen und nachmittags schöne Zeiten als Familie erleben.

Vierter Kita-Tag

Little One war heute eine ganze Stunde in der Kita. Ich habe sie mit dem Wagen hingebracht, mich eine halbe Stunde mit in die Gruppe gesetzt und bin dann eine halbe Stunde spazieren gegangen während Little One mit einer Betreuerin und ein paar anderen Kindern im Spielzimmer der Gruppe blieb.

Heute waren die meisten Kinder bereits draußen zum Spielen als wir ankamen, sodass es erheblich ruhiger und überschaubarer war als am dritten Kita-Tag.

Beim Abschied kullerten ein paar große Tränen. Doch die Erzieherin meinte ich solle gehen und das alles halb so wild sei. Also war ich stark und habe mein leicht schluchzendes Kind der Erzieherin überlassen. Die hatte sie bereits beruhigt als ich den Vorraum der Kitagruppe verließ. Beim Abholen war Little One glücklich mich zu sehen. Die Erzieherin meinte, dass alles gut gelaufen ist und sie bereit ist die ganze Stunde morgen ohne Mama und Papa dort zu sein.

Morgen fange ich wieder an in Teilzeit zu arbeiten. Daher wird der Papa die Eingewöhnung fortsetzen. Ich bin gespannt wie es wird.

Dritter Kita-Tag

Am heutigen Montag war Little Ones dritter Kita-Tag. Wir sind immer noch bei der Eingewöhnung, sodass ich heute rund 70 Minuten mit ihr zusammen im Spielzimmer der Gruppe war. Heute war es viel lauter als am Freitag, da es leider regnete und somit 14 Kleinkinder geschätzt zwischen zehn Monaten und zwei Jahren herum sprangen. Das war laut. Ich hätte mir nach 20 Minuten eigentlich eine Pause gewünscht, bin aber stark geblieben 😉

Ein kleiner Junge hat besonders viel geschrieen nachdem die Mama ihn abgegeben hat. Eine ganze halbe Stunde hielt er trotz redlicher Bemühungen der Betreuerin durch. Später erfuhr ich, dass dieser Junge sehr unregelmäßig zur Kita geht und auch die Eingewöhnung abgebrochen wurde. Der kleine Kerl (sowie die Betreuerin) tat mir Leid.

Little One war gut drauf und hat toll gespielt. Sie hat viel zugesehen, dann aber auch anderen Kindern ihr Spielverhalten nachgeahmt. Ab und zu wurde sie quengelig, konnte sich aber selbst wieder beruhigen. Manchmal ist sie auch zu mir gekommen und hat mit mir gekuschelt. Da habe ich schon gedacht, dass es das jetzt gewesen sei und sie sicher an mir kleben bleiben würde. Aber denkste! Nach ein zwei Minuten ist sie wieder abgedüst.

Ein paar von den älteren Kindern haben ihr sogar Spielzeug gebracht. Das war süß! Der kleine Justus hat sie wieder gegen der Kopf gehauen wie schon am Zweiter Kita-Tag. Ich glaube er mag sie 🙂

Kurz nach 10 Uhr sind wir dann aufgebrochen. Auf dem Weg nach Hause habe ich noch ein paar Besorgungen gemacht, sodass wir um 11 Uhr zu Hause waren. Um 11 Uhr gibt es in der Kita Mittagessen für die Kleinen. Deshalb wollte ich es zu Hause jetzt ebenso machen. Gesagt, getan. 11 Uhr gab es ein Gläschen und 11:15 Uhr lag das Kind im Bett und hat drei Stunden geschlafen. Zwei davon habe auch ich für ein Mittagsschläfchen genutzt.

Am Nachmittag waren wir dann im Park und haben unsere Zeit zusammen genossen. Ich merke schon, wie sie sich langsam an den Kita-Rhythmus anpasst. Klasse ist das. Mal sehen was der morgige Tag bringt.

 

Zweiter Kita-Tag

Unser zweiter Kita-Tag war viel besser als unser Erster Kita-Tag!!!

Heute gab es kein Papierkram auszufüllen und der Großteil der Gruppe war bereits draußen im Garten als wir ankamen. So waren es nur fünf andere Kinder mit Little One, einer Erzieherin und mir im Raum.

Sie hat mit dem Spielzeug gespielt und sich die anderen Kinder angeschaut. Ein kleiner Junge ist ihr etwas auf die Pelle gerückt und hat ihr ins Gesicht gehauen. Da hat sie ganz verdutzt geguckt und wusste nicht so recht was sie tun sollte. Sie ist letztendlich einwach weg gekrabbelt zu einem anderen Spielzeug. Alles gut.

Wir waren insgesamt eine gute dreiviertel Stunde da bis Little One müde wurde und wir nach Hause gegangen sind. Die Erzieherin prognostizierte uns eine schnelle Eingewöhnungszeit und  lobte Little One, da sie schon gut allein spiele. Am Montag werden wir wieder gemeinsam eine Stunde dort sein. Dienstag wird Little One eine halbe Stunde ohne mich verbringen und am Mittwoch sagen wir Tschüss am Eingang des Gruppenraumes und holen sie dann nach einer Stunde wieder ab. Klingt nach einem tollen Plan!

Die Kita gefällt mir weiterhin recht gut. Der einzige Dorn im Auge sind die Wegwerfwindeln, die wir benutzen müssen. Das ist schade, da Little One vormittags manchmal jetzt schon keine nasse Windeln hat, solange man sie ein zweimal am Vormittag aufs Töpfchen setzt. Ich befürchte, dass die Wegwerfwindeln in der Kita einen Schritt rückwärts darstellen. Andererseits verstehe ich auch, dass die Erzieher nicht auf jedes Kind so eingehen können, wie es eine Mutter kann, die 100% der Zeit zu Hause ist. Denn wenn ich sehe, dass sie muss, gehen wir eben ins Bad fürs Geschäft. Das ist in der Kita anscheinend nicht zu bewältigen.

Nachtrag Erster Kita-Tag

Wie schon geschrieben unter Erster Kita-Tag waren wir nur 45 Minuten dort. Aber holla die Waldfee hatten die eine Wirkung! Wir waren kurz nach 9 Uhr morgens zu Hause und es ging nach ein paar Happen Obst sofort ins Bett für zwei Stunden. Dann ist sie gegen 11:30 Uhr wieder wach geworden, wir haben circa eine Stunde gespielt und Mittag gegessen und schwups ging es zurück ins Schlummerland für weitere zwei Stunden. Danach war sie wieder für eine Stunde wach und hat dann 15 Minuten geschlafen. Ich glaube kaum, dass sie es jetzt bis zum gute Nacht sagen durchhält.

Ich bin übrigens auch für eine Stunde in den Tiefschlaf gerutscht. 😉

Erster Kita-Tag

Little One war heute den ersten Tag in der Kita. Das bedeutet, dass wir beide circa 45 Minuten dort waren bevor wir nach Hause geschickt wurden, weil Little One nörgelig wurde. Um fair zu sein, muss ich erwähnen, dass es gegen 9 Uhr war als die Nörgelei los ging und 9 Uhr hält das Kind ihr erstes Schläfchen.

Den ersten Tag fand ich eher ernüchternd. Ich wurde angemacht warum ich denn nicht schon früher in der Woche gekommen sei um das Papierzeug zu erledigen, mir wurde mitgeteilt, dass Stoffwindeln in dieser Kita keine Option sind und der Fokus lag eher auf mir als auf Little One. Ich hoffe auf einen besseren zweiten Tag.
Leider habe ich das Gefühl, dass die Betreuer mir nicht wirklich zuhören, da ich gebeten wurde morgen um 9 Uhr da zu sein und wir wissen ja alle was um 9 Uhr geschieht…